


Die Mode des 17. Jahrhunderts teilt sich auf in die Zeit des 30 jährigen
Krieges, 1618-48,(Frühbarock),ca. 1650-75 den Hochbarock,die Zeit der
Rheingrafenhose um 1655 und den Spätbarock ca. 1675-1715. Typische Herrenoberkleidung
dieser Zeit: der "Justaucorps" frz. = eng am Körper(knielanger taillierter
Rock). Die Hutkrempe wurde an drei Seiten hoch geschlagen (Dreispitz). Enger
war nun auch die Kniebundhose - Culottes genannt - die von dem Gewickel der
Strümpfe, im Saumbereich des Knies, ein kleines Stück überdeckt
wurde. Strümpfe waren in dieser Zeit (um 1700) farbig und zwar in allen
Farben, die jeweils zur Aufmachung passten. Man kleidete sich Ton in Ton:
z.B. mit braunem Juste-au-coprs, brauner Hose und braunen Strümpfen.
Ansonsten beschränkte man sich zumeist auf Zweifarbigkeit.
Die Dame kleidete sich um 1700 entsprechend dem Anlass: Ging sie aus, schnürte
sie sich kräftig ein, um eine schmale Taille zu zeigen. Unter dem eigentlichen
Kleid trug sie ein steifes und etwas weites Unterkleid, das im Dekolleté-Bereich
rund und betont weit ausgeschnitten war. Dort war die Seide in einem schmalen
Streifen rund herum eingekräuselt, oder es war ein Streifen von Spitze
angenäht - was dann aus dem Überkleid dezent herausschaute. Das
Unterkleid war ebenfalls im Ellenbogen eingekräuselt, wo Spitze oder
Seide reichlich aus dem Ärmel des Überkleides heraus sahen. Für
die ganz große Robe trug die Dame über dem Überkleid ein weiteres
Überkleid: den Die Dame kleidete sich um 1700 entsprechend dem Anlass:
Ging sie aus, schnürte sie sich kräftig ein, um eine schmale Taille
zu zeigen. Unter dem eigentlichen Kleid trug sie ein steifes und etwas weites
Unterkleid, das im Dekolleté-Bereich rund und betont weit ausgeschnitten
war. Dort war die Seide in einem schmalen Streifen rund herum eingekräuselt,
oder es war ein Streifen von Spitze angenäht - was dann aus dem Überkleid
dezent herausschaute. Das Unterkleid war ebenfalls im Ellenbogen eingekräuselt,
wo Spitze oder Seide reichlich aus dem Ärmel des Überkleides heraus
sahen. Für die ganz große Robe trug die Dame über dem Überkleid
ein weiteres Überkleid: den Manteau. Dieser Manteau ist im Hüftbereich
angerafft, um dann als Schleppe weit nach hinten zu fallen. Davon schleifte
mindestens ein halber Meter hinter der Dame auf dem Boden - um sich damit
fortzubewegen, klemmte sie sich diese Schleppe einfach unter dem Arm.(Quelle:Wikpedia)


